JMD Sulzbach-Rosenberg
Jugendmigrationsdienst Sulzbach-Rosenberg
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CJD Jugendmigrationsdienst Sulzbach-Rosenberg

Ansprechpersonen

Anna Weißmann
Leitung
Anna.weissmann@cjd.de
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CJD Jugendmigrationsdienst Sulzbach-Rosenberg
Anna Szymczak
Anna.Szymczak@cjd.de
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Andrea Rausch
andrea.rausch@cjd.de
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CJD Jugendmigrationsdienst Sulzbach-Rosenberg

Jutta Mändl-Hackl

Bürozeiten in Sulzbach-Rosenberg:
Montag und Dienstag von 10.00 Uhr - 13.00 Uhr
Mittwoch von 13.00 Uhr - 19.00 Uhr
und nach Vereinbarung
Sprechstunden in Amberg:
beim Kolping Bildungswerk in Amberg, Kochkellerstr. 1a
Untergeschoss Raum UG 17
Dienstag von 13.00 - 16.00 Uhr
- individuelle Einzelberatung und Begleitung während des Integrationsprozesse/Casemanagement
- Beratung und Begleitung in schulischen, beruflichen und persönlichen Fragen
- Beratung zur schulischen und beruflichen Anerkennung
- sozialpädagogische Begleitung der Integrationskursteilnehmenden
- Begleitung der SchülerInnen der Deutschklassen an den Mittelschulen in der Stadt Amberg und im Landkreis Amberg-Sulzbach
- Bildungs-, erlebnis- und medienpädagogische Maßnahmen
- Unterstütung bei Bewerbungen
- Angebote zur kulturellen Bildung
- Maßnahmen zur Förderung sozialer Kompetenzen
- multikulturelle Begegnungen
- Bewerbungstraining in Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsjunioren
Jährlich wiederkehrende Projekte
- Bewerbungstraining mit den Wirtschaftsjunioren:
Bewerbungstraining für junge Migrant*innen der BIK- Klassen im Berufsschulzentrum Amberg in Kooperation mit den Wirtschaftsjunioren
- Internationale Filmnacht:
Einmal jährlich wird vom CJD Fördeverein in Kooperation mit dem Jugendmigrationsdienst eine internationale Filmnacht im Ring-Theater durchgeführt. Unter einem jährlich wechselndem Motto (2016 „Begegnungen“, 2017 „Eindrücke“, 2018 „Verständnis“, 2019 „Perspektiven“, 2023 "Gemeinsamkeiten", 2024 „Zusammenleben“, 2025 „dahoam“) werden Filme gezeigt, die sich in nachdenklicher und humorvoller Art und Weise mit diesem Thema auseinandersetzen.
In der Pause wird neben einem Rahmenprogramm das beliebte internationale „Flying Buffet“ die Gaumen wieder mit allerlei Köstlichkeiten aus unterschiedlichen Ländern erfreuen.
Vor allem aber ist Gelegenheit miteinander ins Gespräch zu kommen, Erfahrungen rund um Migration und Integration auszutauschen und Gemeinsamkeiten zu entdecken.
Lobbyarbeit:
- Gespräch mit dem Bürgermeister der Stadt Sulzbach-Rosenberg (2024)
- Gespräch mit der Bundestagsabgeordneten der CSU Fr. Susanne Hierl (2023)
Projekte und Aktionen:
- Yes we can (2025) in Planung:
Ziel dieses Projektes ist es, Barrieren abzubauen und Migrantinnen gezielt dabei zu unterstützen, sich ehrenamtlich zu engagieren. Dabei möchten wir Räume schaffen, in denen sie ihre Fähigkeiten einbringen, Ideen entwickeln und umsetzen, neue Kontakte knüpfen und ihre Position in der Gesellschaft stärken können. Zielgruppe sind Mädchen mit Migrationshintergrund zwischen 10 und 15 Jahren.
- Find dich, bleib bei dir (2024):
Teilgenommen an diesem 6tägigen Projekt haben 12 Mädchen zwischen 11 und 14 Jahren, aus 6 Nationen. Die Pubertät stellt für junge Mädchen generell eine herausfordernde Phase dar, unabhängig von ihrer kulturellen Herkunft. Bei jungen Migrantinnen können jedoch zusätzliche Herausforderungen auftreten. Sie sind zwischen den Erwartungen ihrer Herkunftskultur und dem Wunsch, akzeptierter Teil ihrer jetzigen Lebenswelt zu sein, hin und hergerissen. Uns war es wichtig, den Gedanken der Diversität weiterzugeben, um den Teilnehmerinnen zu vermitteln „Du bist gut, so wie du bist“. Es wurde ein „Strauß“ von Mental-Health-Tools zusammen ausprobiert, um das Selbstbewusstsein und die Selbstakzeptanz zu stärken. Das Projekt bot einen sicheren Rahmen die Herausforderungen der Pubertät zu besprechen und gemeinsam Strategien zu entwickeln, wie man diese bewältigen kann.
- Digital Green Girls (2023)
Die Green Girls retten die Welt – zumindest ein bisschen. 12 Mädchen zwischen 10 und 14 Jahren haben sich in einem Zeitraum von 7 Tagen mit dem spannenden Thema Umwelt auseinandergesetzt und dabei verschiedene Orte der Nachhaltigkeit besucht und festgestellt: WOW, da gibt´s ja jede Menge guter Sachen! Von A wie astreiner Honig von einheimischen Bienen bis Z wie Ziele der Nachhaltigkeit der Stadt Amberg konnten die Teilnehmerinnen spannende Einblicke in die Welt der Nachhaltigkeit gewinnen. Der Mix aus „DIY-Projekten“ wie Batiken, Stofftaschen bemalen, partizipativen Angeboten wie gemeinsames regionales, saisonales Einkaufen und Kochen und spannende Wissensvermittlung im Kindermuseum oder der Umweltwerkstatt – für jeden war etwas dabei. Absolutes Highlight: Um auch andere junge Menschen auf das Thema aufmerksam zu machen, haben die Mädchen Clips und Fotos für die sozialen Medien erstellt – damit werden sie zu den DIGITAL Green Girls!
- Nahostkonflikt (2023)
Der Workshop an der Luitpoldmittelschule schaffte den Raum für junge Menschen sich im Kontext Schule mit den Themenfelder Antisemitismus, Islamophobie und Menschenhass auseinanderzusetzen.
Die Abendveranstaltung im Ringtheater mit Film und Podiumsdiskussion beleuchtete die verschiedenen Perspektiven und Facetten des Konflikts und seinen Auswirkungen auf die heterogene Gesellschaft in der Stadt Amberg.
- Schilder der Gerechtigkeit (2023)
Unter der künstlerischen Leitung von Johannes Volkmann haben Kinder und Jugendliche weltweit neue Verkehrsschilder entwickelt, die auf mehr Gerechtigkeit hinweisen wollen. Diese Verkehrsschilder der Gerechtigkeit sollen auch zu internationalen Bildsymbolen werden, um ein gerechteres Zusammenleben zwischen den Menschen und auch der Umwelt weiter zu bringen.
Nach einer Eröffnungsveranstaltung im Ringtheater Amberg wurden die vier Verkehrsschilder an der kleinen Veranstaltungswiese in der Nähe des Amberger Congress Centrum fest installiert. Diese Schilder sollen einen Begegnungsort der Vielfalt schaffen. Im Sinne der Nachhaltigkeit, werden Träger, Vereine und öffentliche Einrichtungen zudem eingeladen, in der Nähe der Verkehrsschilder Veranstaltungen, passend zu dem jeweiligen Thema eines Schildes durchzuführen. Zudem besteht die Möglichkeit, sich bei einer Aktion im Rahmen der Diversität ein mobiles Schild der Gerechtigkeit über das CJD Sulzbach-Rosenberg kostenfrei auszuleihen.
Projekte vor 2022:
- Projekt 1,2,3 Action (Bound)- 2021
Jugendliche gestalteten unter Anleitung eigenständig ein Smartphone- Ralleys mit der "actionbound - App" zum Thema Umwelt mit dem Focus auf "Müll". Zum Abschluss wurden die erstellten Bounds durchgespielt und eine Chaos-Ralley zum Thema Umwelt, Müll und Klima durchgeführt. - JMD Online-Treff (2021)
Von März bis Juni 2021 wurde beim JMD Sulzbach-Rosenberg einen Online-Treff über Zoom an. Dieses Online-Angebot sollte den jungen Menschen in Zeiten des "social distancing" die Möglichkeit geben sich auszutauschen, über Themen zu diskutieren und über das Leben in Amberg und im Landkreis Amberg-Sulzbach zu erfahren usw. Die Teilnehmenden können und konnten die Treffen inhaltlich mitgestalten. Die Treffen fanden immer montags von 17.00 – 18.30 Uhr statt.
- Wochen gegen Rassismus 2021
Social-Media Aktion CJD JMD Sulzbach-Rosenberg
Anlässlich der Wochen gegen Rassismus werden täglich bunte Informationen rund um das Thema Rassismus gepostet.
Instagram: cjd_jmd_su_ro https://www.instagram.com/cjd_jmd_su_ro/
Facebook: CJD JMD Sulzbach-Rosenberg
Videokampagne zum Thema Alltagsrassismus in Amberg und Umgebung 2021
#ambergmachtdieaugenauf
Rassismus passiert nicht irgendwo, nicht irgendwann und vor allem nicht irgendwem. Im Rahmen der iWgR möchte das Bündnis für Migration und Integration der Stadt Amberg, Malteser Amberg und der CJD JMD Sulzbach-Rosenberg mit der Videokampagne zeigen: Rassismus findet auch hier in Amberg und Umgebung statt, jeden Tag, den Menschen in deiner unmittelbaren Umgebung. Daher macht die Augen auf, den Jeder kann dazu beitragen, dass sich das ändert.
Kurzfilme unter Instagram: https://www.instagram.com/amberg.de/
- Projekt "Demokratie-Akademie" 2020
In Kooperation von Respekt Coaches und JMD Sulzbach-Rosenberg wurde im August 2020 das Projekt: „Demokratie Akademie“, gefördert durch „Demokratie leben!“ durchgeführt. Ein Projekt, indem die Jugendlichen die unterschiedlichen Facetten von Mitspracherecht und demokratischen Entscheidungsprozessen erfahren und umsetzten konnten. Wir boten den Teilnehmenden den Raum und die Möglichkeiten einen Tag in den Sommerferien eigenverantwortlich zu gestalten.
Empowerment und Partizipation standen hierbei an erster Stelle. Durch geeignete pädagogische Methoden gaben wir der Gruppe notwendiges Werkzeug an die Hand, Ideen zu sammeln, die Gruppe einzubeziehen, Entscheidungsprozesse zu gestalten und vorhandene Ressourcen zu erkennen und konstruktiv einzusetzen. Durch die flexible und improvisative Konzeption konnten den Teilnehmenden Handlungs- und Lösungsstrategien in gruppendynamischen Entscheidungsprozessen nähergebracht und von diesen im praktischen Umfeld erprobt werden. Eine interkulturelle und interreligiöse Gruppenzusammenstellung wirkte sich positiv hinsichtlich eines diskriminierungsfreien Dialoges zwischen den Teilnehmer*innen aus.
- Internationale Mutter-Kindgruppe 2019/2020
Im Mai 2019 wurde die internationale Mutter-Kind-Gruppe initiiert. Zielgruppe sind junge Mütter und deren Kleinkinder mit Migrationshintergrund. Ziel dieses niederschwelligen Angebots war es, die Frauen aus ihrer Isolation herauszubringen, den Austausch mit Gleichgesinnten zu ermöglichen und das Senken der Hemmschwelle regionale Angebote anzunehmen.
Das Angebot wurde so gut angenommen, dass in Amberg und Sulzbach-Rosenberg eine Gruppe installiert werden konnte.
- Interkulturelle Wochen 2020
Posts auf Instagram und Facebook im Rahmen der interkulturellen Wochen 2020
- Digitaler Adventskalender 2020
Tägliche Posts auf Instagram und Facebook zum Thema rund um Weihnachten und der Arbeit des JMD Sulzbach-Rosenberg
- Weihnachtsbaumaktion 2020/2021
Die Stadt Amberg stellte 2020 in der gesamten Fußgängerzone Christbäume auf, die von Firmen, Institutionen, Einrichtungen und Gruppen geschmückt werden konnten. Der JMD Sulzbach-Rosenberg schmückte einen Baum mit motivierenden Sprüchen, Informationen über die JMD-Arbeit und behängte den Baum mit JMD-Bleistiften und JMD-Schlüsselanhänger. Die Give-Aways waren sehr beliebt und nach Weihnachten schon vergriffen.
- Computertreff 2019
Durch die Deutsche Telekomstiftung im Jahr 2018, war es uns 2019 möglich unseren Computertreff zu modernisieren und unseren Jugendlichen die notwendigen technischen Geräte gerade und vor allem für den Übergang Schule/ Beruf zur Verfügung zu stellen. Der Treff wurde im Jahr 2019 gut angenommen. Dieser war mittwochs parallel zur Sprechstunde von 13:00 bis 20:00 Uhr, aber auch nach Vereinbarung geöffnet.
- Workshop "Gewalt verhindern" 2019
In Kooperation mit dem Respekt Coach an der Luitpold Mittelschule Amberg fand am 03.07.2019 der gemeinsam entwickelte Workshop „Gewalt verhindern“ in der Deutschklasse Jahrgangsstufe 5 statt. Themenschwerpunkt war die Prävention von Gewalt durch Stärkung des Klassenzusammenhalts unter den Aspekten der interkulturellen und interreligiösen Verständigung.
- JMD Wanderausstellung YouniworTH 2019
Vom 05.07.2019 bis zum 18.07.2019 gastierte die JMD Wanderausstellung YOUniworTH, initiiert und durchgeführt durch den CJD JMD, im Jugendzentrum Klärwerk in Amberg.
Insgesamt nahmen 8 Schulklassen aus 7 verschiedenen Schulen an Führungen durch die Wanderausstellung teil. Ebenso nahmen die Teilnehmenden aus den, von der Agentur für Arbeit geförderten, Maßnahmen „Aktivierungshilfen für junge Arbeitssuchende“ und „Berufsvorbereitende Bildung“ des Kooperationspartners Kolping Bildungswerk, das Angebot wahr. Durch die interaktive Gestaltung konnte mit den Gruppen individuell zu den Themen Integration, Vielfalt und Zukunft gearbeitet werden. Eine Führung dauerte zwischen 1,5 und 2 Stunden.
Abgerundet wurde die Wanderausstellung durch ein bunt gestaltetes Begleitprogramm, welches folgende Elemente umfasste:
- Interaktive Auftaktveranstaltung, zu der Vertreter*innen aus der regionalen und überregionalen Politik, sowie Kooperationspartner, Schulen (Direktor*Innen und Schulsprecher*Innen), Behörden und durch den JMD begleitete Jugendliche eingeladen waren. Für das leibliche Wohl war ebenso gesorgt. Die Schirmherrschaft übernahmen Landrat Richard Reisinger und die 3. Bürgermeisterin der Stadt Amberg Brigitte Netta.
- Lesung der Jugendbuchpreisgewinnerin 2019 Nicole Allwang –
„Winter, wenn Sommer, Frühling oder Herbst vollkommen unwichtig sind.“
Nicole Allwang stellte sich den Fragen ihres interkulturellen Publikums. Vor allem für die jungen, schreibbegeisterten Frauen, war sie eine Inspiration und ein Vorbild in Sachen Mut für Träume und Zukunft zu kämpfen.
- „Let´s talk about social media“ Abend in Kooperation mit dem Team vom Jugendzentrum KLÄRWERK Amberg.
- Die Klima-Chaos-Rallye im Rahmen der „Friday for future-Aktionen“ in Kooperation mit der Umweltwerkstatt Amberg. Zwei Schulklassen der Luitpold Mittelschule (initiiert und unterstützt durch den Respekt Coach) nahmen voller Begeisterung an der Rallye auf dem ehemaligen Landesgartenschaugelände teil. Themen waren unter anderem der Schutz der Umwelt, Nachhaltigkeit im internationalen Kontext und Globalisierung.
- Begleitung des Spendenlaufs der Luitpoldmittelschule Amberg in Kooperation mit dem Respekt Coach
Während des Spendenlaufs war die Ausstellung für Interessierte frei zugänglich. Ebenso hatten die Besucher*Innen die Möglichkeit, sich mit einem Handabdruck auf der „Leinwand für Respekt und Toleranz“, zu verewigen.
Durch großen Einsatz der JMD Mitarbeitenden war es auch der Öffentlichkeit von Freitag bis Sonntag möglich, die Ausstellung in Augenschein zu nehmen. Dank der großzügigen Spende von Sarah Däbritz (Fußballnationalspielerin) wurde eins ihrer signierten Trikots verlost.
Insgesamt verzeichnete YOUniworTH 351 Besucher*Innen in Amberg.
Chaosralley und mehr 2019
Auf Anfrage der Kommunalen Kinder- und Jugendarbeit Amberg übernahm der CJD JMD die Gestaltung eines Tages im Rahmen des Ferienprogramms, der sogenannten Überraschungswoche, im Jugendzentrum KLÄRWERK in Amberg. Durch eine Chaosrallye wurden Kinder und Jugendliche spielerisch an die Themen Herkunft und Religion herangeführt. Nach der Mittagspause hatten die Teilnehmenden die Chance in verschiedenen Workshops Lebenswelten von Migranten aus verschiedenen Perspektiven zu erfahren. Angeboten wurden: ein Tanz-Workshop - eine interkulturelle Gruppe aus engagierten jungen Frauen brachte den Teilnehmenden verschiedene Tanzelemente bei und verknüpften diese gemeinsam mit den Jugendlichen zu einem selbst choreografierten Tanz; Brett-/Low-Budget-Spiele aus Syrien und Eritrea - Jugendliche aus Syrien und Eritrea zeigten den Teilnehmenden ihre Lieblingsspiele aus ihrer Kindheit; Kunst-Workshop; Ballspiele aus aller Welt - im angrenzenden Garten des Jugendzentrums wurden mit Teilnehmenden verschiedene Variation von Ballspielen ausprobiert.
- Let's talk about 2019
Im Rahmen unseres Ausbaus der Kooperation mit dem Jugendzentrum KLÄRWERK Amberg wurden folgende Themenabende gemeinsam entwickelt und angeboten:
- Let´s talk about „Ausbildung“ (Infomaterial Unterstützung IHK Wirtschaftsjunioren/ Agentur für Arbeit)
- Let´s talk about „social media“ (siehe Begleitprogramm YOUniworTH – Besonderheiten JMD)
- Let´s talk about „Gemeinsamkeiten“ (Interkulturelle Wochen)
Es handelt sich hier um ein niedrigschwelliges Angebot jungen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund Informationen zu verschiedenen jugendspezifischen Themen zukommen zu lassen. Fokussiert wird eine Kommunikation auf Augenhöhe und Wahrnehmung der jungen Menschen als Experten ihrer eigenen Lebenswelt. Die „Let´s talk about“ – Reihe wurde durch internationale Ehrenamtliche unterstützt.
- "Mensch, ärgere dich nicht" 2019
Ein weiteres niedrigschwelliges Angebot war die Heranführung junger Menschen an das berühmte Brettspiel „Mensch, ärgere dich nicht!“. Amberg ist die Geburtsstadt des Spiele-Erfinders. Aus diesem Grund wurden bereits in den letzten Jahren diesbezüglich zwei Weltrekorde von einem Netzwerk initiiert und in die kreisfreie Stadt geholt. Im Rahmen der Vorbereitungen auf die 1. Inklusive „Mensch, ärgere dich nicht!“ Meisterschaft in Amberg, rückten junge Menschen mit Fluchterfahrung in den Fokus der Initiatoren. Als Mitglied der Netzwerkgruppe MÄDN – Amberg organisierte und koordinierte der CJD JMD einen integrativen Spieleabend in der Gemeinschaftsunterkunft „Schlachthausstraße“, bei dem junge Menschen an das Spiel herangeführt und für die Teilnahme an der deutschen Meisterschaft vorbereitet wurden.
- Eritreisch-Orthodoxe Jugendgruppe 2019
Seit drei Jahren treffen sich in regelmäßigen Abständen bis zu 40 ursprünglich aus Eritrea stammende junge Menschen, ehemalige unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, zum Gottesdienst in unserem Gruppenraum. Sie kommen aus den Landkreisen Amberg-Sulzbach und Schwandorf, der Stadt Amberg, aber auch aus Nürnberg, Pappenheim und Schwabach. Die eritreisch-orthodoxe Jugendgruppe ist mittlerweile sehr gut organisiert und selbstständig.
Neben dem Gottesdienst nutzten die Teilnehmenden die Treffen auch für gemeinsame Gespräche bei eritreischen Spezialitäten und Musik aus der Heimat. Die Jugendlichen erhielten bei Bedarf sozialpädagogische Beratungen sowie Unterstützung bei der Planung und Umsetzung ihrer Treffen durch den JMD. Durch die im Laufe der Jahre intensiver gewordenen Beziehungen zwischen den Jugendlichen und den JMD Mitarbeiterinnen konnten individuelle Themenbereiche, weit über ein normales Beratungsgespräch hinaus, bearbeitet werden. Neben den räumlichen Möglichkeiten möchte der JMD den jungen Menschen auch den Rahmen geben, ihr ehrenamtliches Engagement in weiteren Aktionen auszuleben. Eine Kontaktaufnahme mit der evangelischen Jugend im Dekanat wird weiterhin mit den Jugendlichen thematisiert. Bisher wollten sie unter sich bleiben.
Besonders erwähnenswert ist die zunehmende Verselbstständigung der junge Menschen aus Eritrea. Die ersten haben ihre Niederlassungserlaubnis erhalten, den Führerschein bestanden, Autos gekauft und sind in stabilen Beziehungen. Durch gemeinsame Unternehmungen mit dem JMD konnten sich einige Jugendliche mittlerweile Kompetenzen zur Organisation von Gruppenunternehmungen aneignen.
2020 konnten aufgrund der Corona-Pandemie keine Treffen stattfinden.
frühere Projekte:
City-Safari - Kinder erkundern ihre Stadt und machen eine Stadtführung für ihre Eltern/Freunde
Mit dem Programm „Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung“ fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Maßnahmen zur kulturellen Bildung.
Ich bin Kunst
Mit dem Projekt “ Ich bin Kunst“ ist der CJD Jugendmigrationsdienst koordinierender Bündnispartner. Kursteilnehmende sind Kinder und Jugendliche von 6-18 Jahren mit und ohne Migrationshintergrund, aus einkommensschwachen Familien und erschwertem Zugang zu Bildungsangeboten und Vereinen.
KinderKunstAkademie (CJD Förderverein) Lernförderung durch Kunst: Erstellen kleiner Kunstgegenstände zur Förderung der Kreativität
Hast du Töne? (CJD Förderverein) Erzeugen von Tönen nicht nur mit Instrumenten sondern auch mit dem eigenen Körper und unterschiedlichen Materialien
ArTour (CJD Förderverein) Entdecken von Kunstobjekten und anschließendem selbständigen Herstellen z.B. der gesehenen Objekte (Museen, Freiflächen, Landart)
Kunstwelt- Weltkunst (CJD Förderverein) verschiedene Künstler aus verschiedenen Ländern fertigen verschiedene Kunstobjekte an
Theaterworkshop (CJD Förderverein) Theaterkurs um darstellerische Fähigkeiten zu fördern, Erarbeitung eines kleinen Stückes, nonverbale Ausdrucksformen
Kochkunst Essen als Kunst entdecken (Kochkunst), Herstellen von künstlerischen Deko, Speise- u Einladungskarten
beendete Projekte mit Kooperationspartnern:
„Der kleine Picasso“ (MGH-Elternschule Amberg) Gestalten von Bildern mit Aquarelltechnik, Wasserfarben anders kennen lernen, Phantasieanregen
Instrumentarium (Kulturhaus Su-Ro e.V.) Kennenlernen verschiedener Instrumente, erste Übungen am Instrument, Motivation ein Instrument zu erlernen
Tanz um die Welt (Kulturhaus Su-Ro. e.V.) Erlernen von Volkstänzen aus verschiedenen Ländern, ihre Ausdrucksmöglichkeiten sollen sich durch Tanzen verbessern
beendete Projekte: in Zusammenarbeit mit dem Förderverein des CJD Sulzbach-Rosenberg:
- Junge Asylbewerber - Fit für die Berufsschule: Deutsch-Förderung, Berufsorientierung und Vermittlung von Computer-Kenntnissen
- Klub der Brückenbauer: Jugendtreff mit niedrigschwelligen Angeboten, Ehrenamt, Gründung eines Vereins für jugendliche MigrantInnen
- Plan B Planung des Berufsweges, Förderung beruflicher Integration
- Mutter-Kind-Gruppe für Migrantinnen
- Computerkurs für Migrantinnen
- CoMedi - Medienkompetenz für SchülerInnen mit Migrationshintergrund
- Fit in Englisch für Schule und Ausbildung, Zielgruppe: SchülerInnen mit Migrationshintergrund höherer Klassen
- Sprachwerk - Sprachkompetenz in Handwerk, Zielgruppe: junge MigrantInnen
- "Planvoll in die Zukunft" - Bewerbungstraining und -begleitung von SchülerInnen der 8./9. Klasse der Hauptschule
- Flankierende Maßnahmen zur sprachlichen Integration: Sprach- und Kommunikationstraining, Computerschulungen, Bewerbungshilfen
- HIBB Begleitung von jugendlichen Langzeitarbeitslosen: handwerkliche Qualifikation in der Holz- und Metallverarbeitung
- MigraPort Su-Ro: Internetportal von MigrantInnen für MigrantInnen und Einheimische
Workshops:
- Workshop "interkulturelle Kompetenzen" mit Polizisten in der Ausbildung bei der Bereitschaftspolizei
- Workshop mit Migrantinnen zum Thema Gesundheit
- Workshop "interkulturelle Kompetenzen" mit Tagesmüttern des SKF Amberg
- Training sozialer Kompetenzen mit AKT mit Schülern aus der Übergangsklasse
Bildungsträger: VHS, Kolping Bildungswerk und ISE Sprach- und Berufsbildungszentrum in Sulzbach-Rosenberg;
Jobcenter, Agentur für Arbeit, Polizei,Stadt- und Kreisjugendamt, Kreisjugendring, Migrations- und Flüchtlingsberatungsstellen, allgemeinbildende,weiterführende Schulen, Berufsschulen, Ausländeramt, Ehrenamtlichen Initiativen,
Wirtschaftsjunioren
Mitarbeit im Interkommunalen Bündnis für Integration der Stadt Amberg und des Landkreises Amberg-Sulzbach
Landkreis Amberg-Sulzbach, Stadt Sulzbach-Rosenberg; Stadt Amberg
Christliches Jugenddorfwerk Deutschlands e.V.
Evangelische Trägergruppe