Rund 500 Jugendmigrationsdienste (JMD) bundesweit unterstützen junge Menschen mit Migrationshintergrund zwischen 12 und 27 Jahren durch Beratung, Bildungs- und Freizeitangebote. Einen Schwerpunkt bildet die langfristige, individuelle Begleitung Jugendlicher auf ihrem schulischen und beruflichen Weg. Ziel ist es, die soziale Teilhabe der jungen Menschen zu fördern und ihre Perspektiven zu verbessern.
JMD wirkt: Individuelle Perspektiven und Wirtschaftsfaktor
Wenn junge Menschen mit Migrationsgeschichte ihren Weg in Schule, Ausbildung und Beruf finden, profitieren wir alle. Seit über 20 Jahren begleiten die Jugendmigrationsdienste (JMD) sie dabei. 2025 unterstützten die JMD über 135.000 junge Menschen – und investierten damit in individuelle Perspektiven ebenso wie in den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Zukunftsfähigkeit unserer Wirtschaft.
„Es geht nicht mehr um das Ob, sondern um das Wie” - Blended Counseling und KI in der Beratung
Digitale Beratung ist längst kein Zusatzangebot mehr, sondern fester Bestandteil professioneller Praxis. Zu diesem Fazit kommt Beraterin, Supervisorin und Referentin Petra Risau im Interview mit Lidia Skumaj, pädagogische Fachkraft beim Jugendmigrationsdienst in Frankfurt a. M., im Rahmen des Modellprojektes JMD digital-hub.
Austausch im Bundestag: So schaffen die JMD gelungene Übergänge in Ausbildung und Beruf
Bundestagsabgeordnete und Vertreter*innen der Jugendmigrationsdienste (JMD) kamen beim Parlamentarischen Frühstück im März 2026 zusammen, um sich über integrationspolitische Herausforderungen und Lösungsansätze aus der Praxis auszutauschen. Im Mittelpunkt stand die Begleitung junger Menschen in Ausbildung und Beruf, die Vernetzungsfunktion der JMD und die Notwendigkeit verlässlicher Rahmenbedingungen.